Sonntag, August 13, 2006

Heitere Fahne: Tag 2 auf dem Hausberg

Regen, Schlamm und eine blöde Frage


Tag 2 am vermeintlich schönsten Open Air der Schweiz. Nachdem bis kurz vor 17 Uhr sogar die Sonne hinter den Wolken hervorlugte, wars dann fertig luschtig. Es pisste nur einmal und zwar durchgehend und zum Teil diagonal. Aber davon lässt sich ein richtiger Openärler nicht den Spass verderben, zudem gibts ja Schnapps und feine Wurscht, um den Ärger übers Wetter zu stillen.

Nach einem feinen Kebab gönnte ich meinen Ohren eine Brise Lovebugs, den Traumschwiegersöhnen aus dem Chemielabor Novartis. Nette Musik, die jeder 16jährigen Bravoleserin die Akne im Gesicht anschwellen lässt. Mehr aber halt auch nicht. Mir ist das zu schwülstig.

Flotter gings dann bei Reamonn zu. Sänger Rea Garvey vermochte das Publikum trotz des Dauerregens zu verzaubern. Obwohl auch sie nicht zu meinen Favoriten gehören, überzeugten sie voll und ganz.


Dank meiner Beziehung zu einem universalen Paralleluniversum konnte ich sogar am anschliessenden Meet&Greet (zu deutsch: Miete und Grüsse) im VIP-Zelt teilnehmen. Das von Radio Argovia organisierte Treffen ermöglichte 5 jungen Hausfrauen den ersten Kontakt zu Rea und seinen Mannen. Die Jungs nahmen sich wirklich Zeit den neugierigen Damen jede erdenkliche Frage zu beantworten und hielten ihre Schädeli auch für Fotos brav in die Kamera.
Einzig auf meine Frage, ob er an Konzerten jeweils keine Unterwäsche trage, reagierte Rea etwas gereizt. "Das ist keine delikate Frage, das ist eine blöde Frage".


Gruppenfoti mit Sergey, Rea und meiner Wenigkeit.

Filmreif auch der Abschied der 5 netten Hausfrauen. Artig wie bei Mutti gelernt, gaben sie sämtlichen Bandmembern das Händchen, um am Schluss auch Serge und mir die Kelle zu schütteln. Sowieso dachten die meisten wohl, wir gehören auch zu Band, denn eine wollte sogar, dass wir ihr CD-Booklet signieren. Wir lehnten dankend ab.

Während Simple Minds gönnte ich mir dann etwas Schnapps, den ich gemeinsam mit Boobsy, Frau Bleich und dem glatten sÄrsch in Mailas Bar genoss. Pünktlich zu Karaoke from Hell waren wir dann noch in der Zeltbühne zu Gast. Mutige, junge Menschen - meist mit etwas Alkohol angeheizt - konnten ihre Lieblingssongs präsentieren. Sehr amüsant, muss wohl mal vor Ort (Mascotte) betrachtet werden.

So, das wars von den ersten beiden heiteren Tagen auf der Hausbergkante. Ob ich mir den Sonntag auch noch antun werde, stand bis vor Redaktionsschluss noch nicht fest.

Ein fettes Dankeschön gebührt Frau Bleich aus dem Paralleluniversum Züri, sie weiss weshalb.

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Samstag, August 12, 2006

Heitere Fahne: Tag 1 auf dem Hausberg

Schweden-Power zum Füürobebier


Ja, das diesjährige Heitere Open Air hatte es wahrlich in sich. Gratulation ans Booking-Team, mit Opeth habt ihr endlich einmal Mut zum Risiko bewiesen - ja was heisst Risiko, mit dieser Band geht man wahrlich kein Risiko ein. Danke Zobi, nehme mal schwer an, der Tipp kam von dir.

Bereits um 19.45 Uhr hauten uns Clawfinger die Ohrstöpsel raus. Sauberes Set, bis auf die eher peinliche Einlage des James Blunt Songs "you're beautyful", zu dem Sänger Zak sein Mikro auf Lendenhöhe streichelte.

Kurz vor 22 Uhr dann machte ich es mir vor der Zeltbühne bequem. Noch schnell ein Heineken ordern, damit der Opeth-Gig auch kulinarisch genossen werden konnte. Zusammen mit Erni, Stonie und Sergey mit der bezaubernden Frau Bleich gings dann endlich los.

Herr Åkerfeldt und seine schwedischen Holzarbeiter betraten die Bühne und hatten anfangs mit etlichen Soundproblemen zu kämpfen, die leider erst gegen Schluss einigermassen in den Griff zu kriegen waren. Man bedenke: die gesamte Crew, inklusive Manager konnte wegen des Terroralarms in London nicht nach Zofingen fliegen. So sass also ein Mann hinter den Reglern, der die Band noch nie vorher gehört hatte. Bei jeder Musikantenstadl-Hupi wäre dies wohl kein Problem gewesen, jedoch hat man es hier mit musikalischen Koriphäen der Spitzenklasse zu tun, bei denen Grindcore-artige Mähnenschwing-Passagen plötzlich in sanfte Rhythmen übergehen können.

Nichtsdestotrotz boten uns Opeth einen einwandfreien Gig, mit sehr humorvollen Songansagen von Herrn Åkerfeldt. Dass es endlich mal überfällig war, auch die härteren Musikgeschmäcker zu befriedigen, zeigten die auch nach Konzertende anhaltenden "Opeth-Opeth"-Gesänge. Sogar Dr. Alban-Fanclub-Präsi Thomaso Erni zeigte den Daumen nach oben.


Frau Bleich und Sergey Gontschar freuen sich aufs bevorstehende Gewitter.

So, dann zieh ich mir nun langsam wieder die langen Unterhosen an, klopfe die Schuhe aus und mache mich wieder auf den Weg nach oben. Obwohl mich die Samstags- und Sonntagsklänge wohl nicht mehr allzu fest aus dem Sessel werfen werden.

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Samstag, Juli 15, 2006

Verwandlungskünstler dank iSight-Camera

Blöder gehts nicht mehr ...


Der Meister der Verwandlungskunst zeigt uns hier die Käseraffelstellung.


Eine immer gern gesehene Figur ist auch die Wasserleiche ...


Für den Film Hellboy mit Ron Perlman war zuerst der Webdevil vorgesehen.


Auch mein lieber Freund Sven beherrscht das Spiel mit der Verwandlung. Hier als junger Julio Iglesias ...


... oder Pepe Lienhard.


Unglaublich auch seine Einlage als Mr. Ed, das sprechende Pferd.

Samstag, Juni 17, 2006

2 Supernasen tanken Eichhof

Rock over Interlaken


12:05 Uhr: Lord Helmchen alias Sergej Abramovitsch gibt via Handy die Koordinaten des Treffpunkts durch. Planquadrat Nr. 187-55 bedeutet: Parkplatz Henzmannkreisel, Verpflegung wird organisiert.


Somit kann also nix mehr schiefgehen, ausser, wenn Sergej seinen Saab mit Tempo 140 in eine furchtlose Birke donnert. Schärli muss sich tüchtig festhalten und den Schliessmuskel zusammendrücken, wie früher sein Grosi, wenns im Volvo in den Lerchenhof zum Schlemmen ging.
Aber auch diese Hürde wurde gemeistert und so findet man sich - nachdem man in Spiez noch einen Musikladen mit Gütern versorgt hat - im Hotel Savoy in Interlaken wieder. Just zur Nationalhymne von Argentinien, die im Begriff waren, den Serben mal tüchtig den Arsch zu versohlen. Und wie ...


Nachdem wir uns die erste Halbzeit in unserem Himmelbett reingezogen hatten, gings dann auch schon los. Bestückt mit 15 Evans-Fellen für den Herrn Carey von Tool schritten wir richtung Flugplatz Interlaken, vorbei am Mystery Park vom Herrn von Dänigen aufs Gelände, wo wir an der Kasse unsere Backstage-Pässe abholen wollten. Wollten - der Konjunktiv ist hier alleweil angebracht, denn die Frau hinter der Kasse wollte uns nur VIP-Pässe andrehen, obwohl Sergej vom Drumtech Backstage-Pässe versprochen erhielt. Und wie zum Teufel kann man so mit einem Schweizer Armee-Hegu und einer Guttere Grappa an der Security vorbei?


O.K. dann nichts wie ans Telefon und in perfektem Englisch dem Manager die Meinung posaunen. Sergej schickte mich und Chrege schon mal vor, da er nicht genau wusste, wann ihn der Manager am Eingang abholen kommt.
Es reichte gerade noch zum Start von Trivium, der aufstrebenden Trash-Melodic-Band, die im Dezember Iron Maiden bei ihrer Tournee supporten wird. 2 Halbliter-Kessel Eichhof versüssten uns das Zuhören, des durchaus gelungenen Gigs.


Was Sie hier sehen ist das Sortiment an weissen Tellern, die Sergej Olano für eine Griechenhochzeit mitnahm. Yammas ...


Nach einem Zwischenhalt an einem Fressstand gings dann weiter mit In Extremo und ihren lustigen Wanderstöcken, in die man hineinblasen kann. 1-2 Lieder sind ja ganz o.k., aber mit der Zeit geht das einem schon auf die Nerven.


Auch am Himmel braute sich was zusammen, jedenfalls fings gerade an zu regnen, als In Extremo ihre Klampfen und Krummhörner niederlegten. Da scheinen sie Petrus keinen Gefallen getan zu haben.


O.K. dann nichts wie ins Zirkuszelt, wo Archive ein Höllenset hinlegten. Leider war die Akkustik an unserem Standort nicht gerade wohltuend, es hallte wie in einer Ölpipeline. Dem Volk schiens jedoch zu gefallen, es gab Applaus vom Gröbschten.


Draussen war dann auch wieder Ruhe und Idylle eingekehrt, das Wetter präsentierte sich wieder von seiner besten Seite und Apocalyptica baten zum Tanze. Die 4 Finnen an den Celli sägten drauflos als wären sie in der Steinzeit am Feuermachen. Besonders 2 stachen dabei besonders hervor, der dunkle Reiter mit der langen Mähne, der laut Frau Bleich, seinen Bogen mit Eigenhaar bezogen hat. Der andere war die Fusion zwischen Angelo von der Kelly-Family und Britney Spears, ein androgyn anmutender Wonneproppen mit Schmollmund.


Und dann war es endlich soweit. Das Intro zu 10'000 Days erklang, die Videobeams wurden gestartet und die Mannen betraten die Bühne. Geil, was in den nächsten 90 Minuten folgte, kann gar nicht beschrieben werden. Zu epochal, zu eindrücklich sind die Geschehnisse noch, es muss wohl noch etwas Zeit vergehen, bis mir die richtigen Worte dazu einfallen. Überall glückliche Gesichter, vor allem bei Sergej "die Maultasche" Aschwanden, der den Gig mit seiner Frau Bleich beaugapfeln konnte.


Eines der geilsten Bühnenbilder seit Jahren, originell und brachial.


Ja und was macht man nach so einem geilen Gig? Mal tüchtig strullern gehn und erneut auf ein Hopfen ins VIP-Zelt, welches in Interlaken auf einem künstlich angelegten Hügel liegt.


Diese Stufen führen ins Glück ...


Der Blick von oben aufs Gelände. Rechts sieht man noch die Bühne.

So gegen 02.00 Uhr und einer vergeblichen Kontaktaufnahme mit Herrn Öllars, machte sich der kleine Webteufel auf den Heimweg ins Hotel Savoy, das am Tag sicher besser zu finden ist, als nachts mit 2 Promille im Gesicht. Umso grösser war die Freude als ich nach 20minütigem Fussmarsch mit Robbeinlagen und Kletterpassagen, die Eingangshalle vor mir sah. Müde aber glücklich sank ich in die Federn und betete für mich und Sergej noch ein "Kater unser".
Nach einem komischen Traum wachte ich um 07:12 Uhr auf und überprüfte, ob mein Partner mittlerweile auch den Weg ins Daunenzimmer gefunden hatte. Fehlanzeige, der holde Meister der Zungenkunst schien sich immer noch mit Frau Bleich zu vergnügen, naja, recht hat er.


Kurz nach 8 Uhr ging dann aber die langsam die Türe auf und der Wurstfan stand mit wilder Mähne vor mir. Nach einer wohltuenden Shower gings runter zum Frühstück, das wir mit einer Horde Mittsechziger aus dem Zürcher Milieu einnahmen. Dann hiess es auch schon Abschiednehmen ...


Auch die Heimfahrt barg einige Sehenswürdigkeiten, den Thunersee, aus dem schon der grosse Latour Wasser zapfte und natürlich die Schweizer Gemeinde schlechthin, deren Namen wir noch nie zuvor gehört hatten: HELLSAU.


Ein schmucker Ort im Bernbiet, meine neue Nummer eins als Vermählungsstandort ;))).

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Samstag, Mai 27, 2006

Zappa plays Zappa

Ein Abend der Superlative


Ein spektakel der Sonderklasse erwartete den Webdevil - auf Einladung von Meister Serge - am 26. Mai im Volkshaus zu Zürich. Dweezil " das Wiesel" Zappa (Sohn des grossen Frank Zappa) spielte mit seinen Freunden alte Zappa-Klassiker. Ein Highlight jagte das andere, bis sich schliesslich auch noch der grosse Steve Vai das Gitarrenhalfter überwarf. In bekannter Manier zauberte der Meister der 6–12 Saiten Klangteppiche in den Saal, das sich wohl schon mancher Althippie an der Himmelspforte klopfen sah. Das fast 3stündige Set liess wirklich keine Wünsche offen, was der langanhaltende Applaus zeigte.
Im Anschluss ans Konzert hatten wir noch die grosse Ehre, 5 Ibanez-Gitarren vom Gitarrengott persönlich signieren zu lassen. Ein freundlicher Zeitgenosse mit adretter Handschrift und den längsten Fingern, die ich je zum Händedruck erhielt.
Es war wiedermal ein Abend der Superlative, an den man sich gerne zurückerinnert.

Donnerstag, Mai 25, 2006

Polterabend von Mike Schär

Drillsergeant Schär-Lee forderte den Polteri


Gehört Leider bereits der Geschichte an: der Polterabend von Mike Schär. Mit Spannung erwartete man die diversen Contests, die den Polteri an die Grenzen seiner Leidensfähigkeit bringen sollte.
Die Fröschengülle Brittnau, bekannt für die tolle Botanik, bietete dabei den idealen Schauplatz. Die Hauptorganisatoren des Röschtclubs konnten eine stadtliche Zahl an Schaulustigen begrüssen, die sich schon bald an den diversen Würsten und dem Bier vergingen.
Härtester Contest war sicher der Drillparcours quer durch den Wald. Drillsergeant Schär-Lee jagte den Polteri im Käpfer robbend durch diverse Ameisenhügel und Dachsbauten. Begleitet wurde Mike dabei von einer blonden Schönheit, die sich an seinen Rücken klammerte.
Zur Belohung wartete ein Königssprung, den Mike mit Bravour bestand.
Auf Details wird hier nicht eingegangen, soviel sei jedoch verraten: dem Polteri gings dank der ärztlichen Betreuung durch Clubarzt Dr. Alfred Scheibler immer gut. Sein Einsatz war bei jedem Contest grossartig und liess keine Zweifel offen, dass er dies auch in der Ehe so umsetzen wird.
Du kannst Dich freuen Nicole ;))

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Sonntag, Mai 21, 2006

Rock-Night im Art Zofingen

Headbangen bis der Arzt kommt


Wie wichtig Rockmusik in unserer Gesellschaft ist, zeigte der Grossaufmarsch an Fans von Stromgitarren vergangenen Samstag anlässlich der Rock-Night in der Disco des Art Zofingen. Initiiert wurde der Event von Katrin Vögeli, Bassistin der Punkrockband Leaflet. Mit ihr gingen weitere 5 DJ's jeweils im 2er-Set an den Start resp. auf die DJ-Kanzel und predigten die Psalme des Rock'n'Roll. Eröffnet wurde der Abend von der La Rocka Crew Floh/Katrin, die mit Klassikern aus der NWOBHM-Generation zu Überzeugen wusste. Nach und nach füllte sich der Dancefloor mit Tanzbären. Spitzenreiter in der Disziplin "Spastischer Ausdruckstanz" war dabei ganz klar Duracell-Hase Sergej "Rachmaninov" Olar, der mit interessanten Interpretationen glänzte.


Anschliessend enterten DJ Pidi und Ron das Pult, die sich den Klassikern der Neunziger widmeten. So konnte man von Van Halen bis Metallica lautstark mitgröhlen. Sieger in der Disziplin "Singende Säge" wurde der Schreiber dieser Zeilen - auch bekannt unter dem Pseudonym Schär-Lee - der bei "Enter Sandman" punkten konnte.


Als dritte Mannschaft betraten dann die Haudegen DJ Wille und Stevie das Spielfeld und versorgte ihre Jünger mit Newmetal und Stonerrock. Trocken wie Wüstensand legten die beiden ein Soundbrett in den Saal, dass es eine wahre Freude war. Apropos trocken: trockene Kehlen wurden zünftig mit Bier befeuchtet, das Personal des Art hatte wohl nicht mit einem solchen Publikumsaufmarsch gerechnet, denn bald schon standen das gesamte Personal des Thai-Restaurants "White Lotus" hinter dem Tresen liessen den Zapfhahn sprudeln. Sieger in der Disziplin "Trinken ohne Arme" wurde dabei "The Dutch Mountain" Ronstop Ronsen Van der Vlitterwoche, der mit neuer Bestleistung das Draft Richtung Leber schickte.


Da sich Zofingen ein weiteres Mal zur Spassbremse des Jahres degradierte und dem Anlass eine Verlängerung bis 04.00 Uhr verwehrte, musste man um 02.00 Uhr schweren Herzen die Regler runterdrehen und das Lokal verlassen. Dass die Bullen sich lieber solchen belanglosen Dingen, wie "Sperrstunden einhalten" widmen, anstatt die wirklich bösen Buben zu jagen, bewiesen sie mit ihrem zweimaligen Besuch und dem Hinweis, pünktlich den Anlass zu beenden.

Um diesen Schicksalsschlag zu verdauen, verlagerte man kurzerhand ins Invidia, wo der DJ bald schon den Techno gegen Rock tauschte. Es war ein rundum geiler Abend, mit geilen Leuten und viel Spass. Gedankt sei allen die zum Gelingen beigetragen haben, Fortsetzung folgt und ich hoffe dann noch 2 Stunden länger. Prost

Sonntag, Mai 07, 2006

Klassentreffen der 5. Klasse 1983 Brittnau

Wiedersehen nach 23 Jahren




Ein Spektakel der Sonderklasse gabs am Freitag, 5. Mai in der Brönznauer Scharleten zu bestaunen. Die Rasselbande der 5. Klasse aus dem Jahre 1983 traf sich zum Stelldichein. Das OK bestehend aus Lilo "die Zahnfee" Graber, Flöru Sommer und Kriegel Schär konnte ab 18.30 Uhr nach und nach die illustre Gästeschar begrüssen. Special-Guest war unser anfänglicher Klassenlehrer Erich Fretz, der später durch Ruth Schindler (ein Jungküken direkt vom Gymi, mit sehr lockerliegenden Tränendrüsen) abgelöst wurde. Erstaunlich an wieviele Namen er sich noch erinnern konnte.
Im Gegensatz zu 1983 kam es nicht zu den klassischen Buebe-Meitli-Grüppchenbildungen, sondern es mischte sich ab und zu ein Junge in ein Mädchenkränzchen. Spitzenreiter in dieser Disziplin war ganz klar Thomas B. der mit Handanlegen auch gleich seine Präsenz markierte.
Damit wir auch was zwischen die Rippen bekamen, organisierte das OK den weltbekannten Grilleur Aschi Leu, der mit seinem treuen Knappen Turi Scheuchzer für die kulinarischen Highlights sorgte. Pünktlich um 20.05 konnte man sich in der Fassstrasse einreihen und mit gefülltem Teller in der Hornusserhütte Platz nehmen. Während des Essens wurden natürlich wieder Anekdoten aus früheren Zeiten durchgekäut.
Nach einer Rauchpause wurde es dunkel in der Hütte und ein Lichtstrahl, der an die Wand gebeamt wurde, kündigte eine Präsentation vor. Kriegel, mit markanter Zahnstellung, hatte eine kleine animierte Klassenvorstellung vorbereitet. Highlight waren jedoch die bisher noch unveröffentlichten Fotos, die Erich Fretz mitgebracht hatte. So kamen wir in den Genuss von Schulreisen und -weihnachten aus älterer Zeit.
Anschliessend wurde das Dessertbuffet aufgetischt, welches von der Damenwelt in Heimarbeit erstellt wurde. Leckere Sachen die sich nach dem Verzehr sofort auf die Hüfte niederlassen. Die Zeit verging viel zu schnell und nach und nach machte man sich auf den Weg, bis gegen 04.00 Uhr auch die Letzten den Tatort Scharleten verliessen. Es war eine herrliche Sause, die in ein paar Jahren unbedingt einen zweiten Teil erfahren sollte. Organisierungstalente können sich bei uns melden. Danke vielmals an alle, habe fertig ...

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Samstag, April 29, 2006

Ein Dorf und sein verlorener Sohn

Schär-Lee wiedermal in Brittnau


Und es war wiedermal soweit, der Herrenabend in der Brittnauer Sonne gehört der Vergangenheit an. Die Schnäpse flossen wie Valser Wasser und das Aspirin wurde tagsdarauf lebenswichtig.
Nebst den lustigen Herren (4 an der Zahl, später kam noch der HansenHaas dazu) gesellten sich auch noch eine Raglete Weiber des DTV Brittnau ins Lokal, da sie zum Sommerlotto eingeladen hatten. Naturalpreise im Wert von mehreren tausen Franken warteten darauf, von glücklichen Spielern in Empfang genommen zu werden. Für Insider: ausser der Däschter Ruth gewannen auch noch ein paar andere. Anschliessend gings noch ins Longhorn zur obligaten Abschädleten. Auch das Kader der Füürwehr Brönznau löschte ihren Durst in Noschelis Zupfstube. Es war herrlich. Mit Taxi-Reiden-Schmidlin gings dann nach Hause.

Freitag, April 28, 2006

All in the name of Anthrax

Drei Engel für Charly


Die Reunion-Tour von Anthrax führte die Combo auch ins schöne Schwiizerländli. Und auch sonnenklar, dass unser Gitarrendistributor aus der Thutstadt sich die Gelegenheit nicht entgehen liess und flux seinen Saab richtung Züri steuerte. Backstage gings dann anscheinend auch mächtig ab, wie obenstehendes Bild (links S'Ärschel und rechts Charly Benante) eindrücklich beweist.

Donnerstag, April 27, 2006

Sergej, der Promigeile aus der Provinz

Hommage an eine Legende



Music-Olar-Belzebub Sergej Aschwanden Öléolé-Lars hat wohl die Woche seines Lebens hinter sich. Am Dienstagabend durft er mit Dave Lombardo (Fantomas) und Dale Crover (Melvins) das Füürobe-Bier geniessen. Aus lauter Dankbarkeit hat er dem daheimgebliebenen Webdevil ein signiertes Bärenfell aus Sibirien mitgebracht. Goil und olééééé ...



Bei der etwas fettlichen Wachtel rechts ... ähem links handelt es sich um Dale Crover, Schlagwerker und Hobby-Biobauer der Melvins. Spontan legte er sein Patschhändli auf Sergej's Schultern.
Der Brüller des Abends: Tobi schenkte Mike Patton (Shouter von Fantomas und ex-Faith No More) eine Single des Schweizer Klassikers "De Schacherseppeli". Mike freute sich wie einst Wysel Gyr auf die Stubete und jodelte sich sogleich fröhlich drauflos.

Welcome in Hell ...

High Level Nonsense since 1971

Ja, nun ist's also soweit, auch der Webdevil geht fremd und eröffnet ein sinnloses Blog, um Euch noch mehr mit Bullshit und High Level Nonsense zuzumüllen. Grund dafür, ist die Tatsache, dass ich die Technologie etwas genauer unter die Lupe nehmen möchte, damit ich den Einsatz in meinem Beruf besser abschätzen kann.